G-I
Gerät (syn. Device):
Hardware-Komponente.
Geräteklasse (syn. Device Type):
Klasse von Hardware-Komponenten.
Geschäftsarchitektur (syn. Facharchitektur, Business Architecture):
Horizontale Architekturdomäne auf der Abstraktionsebene des Geschäftsmodells bzw. der Geschäftsprozesse.
Geschäftskomponente (syn. Business Component):
Eine Geschäftskomponente ist eine Zusammenfassung von (zusammenhängenden) Geschäftsobjekten. Eine Geschäftskomponente ist dabei die größtmögliche Zusammenfassung, die noch als einzeln identifizierbarer Gegenstand (Person, Ding oder Konzept) des betrieblichen/fachlichen Handelns eindeutig erkennbar ist.
Beispiele: GK Partner, GK Vertrag, GK Produkt
Es gibt zu einer Geschäftskomponente immer ein "Haupt-Geschäftsobjekt" mit den Merkmalen:
Eine Instanz der Geschäftskomponente (GK) enthält genau eine Instanz des Haupt-Geschäfstobjekts (H-GO). Der Name von GK und H-GO ist oft identisch oder sehr ähnlich in der Bedeutung. Zur Identifizierung einer GK dienen meist dieselben Attribute, die das H-GO identifizieren.
Beispiele:
GK Partner - H-GO Person,
GK Vertrag - H-GO Vertrag,
GK Produkt - H-GO Artikel.
Geschäftsobjekt (syn. Business Object):
Ein Geschäftsobjekt ist ein eindeutig identifizierbarer Gegenstand (Person, Ding, Konzept) des betrieblichen Handelns. Geschäftsobjekte sind die elementaren Bestandteile der Geschäftskomponenten.
Beispiele:
GK Partner:
GO Person, Adresse, Beruf;
GK Vertrag:
GO Vertrag, Vertragsteil;
GK Auftrag:
GO Auftrag, Auftragsposition; etc.
Geschäftsservice (syn. Business Service; Geschäftsfunktion):
Ein Geschäftsservice ist eine entweder ein
- Komponentenzentrierter Service oder ein
- Prozessorientierter Service.
Komponentenzentrierte Services sind „Verrichtungen an einer Geschäftskomponente“, d.h. sie beschreiben Funktionalität, mit deren Hilfe Operationen auf Geschäftskomponenten duchgeführt werden können.
Beispiele:
- Partner anlegen
- Partner Dublettenprüfung durchführen
- Partner ändern
Prozesszentrierte Services sind der „Glue“, mit dem Komponentenzentrierte Services im Rahmen eines Workflows miteinander verbundne werden. Sie enthalten Ablaufwissen und nutzen komponentenorientierte Services, um Geschäftskomponenten zu bearbeiten.
Beispiele:
- Vertragsneuanlage durchführen (nutzt u.a. Services aus GK Partner, GK Vertrag, GK Produkt)
- Dynamikanpassung durchführen (nutzt u.a. Services aus GK Partner, GK Vertrag, GK Produkt)
- Leistungsfall bearbeiten (nutzt u.a. Services aus GK Partner, GK Vertrag, GK Produkt, GK Leistung)
Infrastrukturarchitektur (syn. Systemarchitektur, Technologiemodell):
Horizontale Architekturdomäne auf der Abstraktionsebene der Infrastruktursysteme.
Infrastrukturkomponente:
Software-Komponente, welche gemeinsame Dienste für mehrere Anwendungssysteme zur Verfügung stellt. Z. B. Datenhaltungskomponente, Entwicklungsumgebung, etc.
Infrastrukturportfolio (syn. Warenkorb, Book of Standards, Standardkatalog, Infrastrukturlandkarte, Technologiemodell):
Zusammenstellung der im Unternehmen zulässigen (und verfügbaren) Infrastrukturkomponenten. Häufig nach Service-Klassen untergliedert. Teil des Standards-Portfolios.
Infrastruktursystem:
Zusammenfassung von Infrastrukturkomponenten.
IT-Architektur:
a) Synonym zu IT-Unternehmensarchitektur.
b) Synonym zu Infrastrukturarchitektur.
c) Synonym zu Lösungsarchitektur.
IT-Unternehmensarchitektur (syn. IT-Makroarchitektur, Enterprise IT Architecture):
Architektur der gesamten IT-Landschaft (bzw. des informationsverarbeitenden Teilsystems) eines Unternehmens.